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 | Öffnungszeiten: |  | Dieser Betrieb hat noch 27 Minuten offen!
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| Montag | 12:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr | | Dienstag | 12:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr | | Mittwoch | 12:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr | | Donnerstag | 12:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr | | Freitag | 12:00 bis 14:00 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr | | Samstag | 18:00 bis 23:00 Uhr | | Sonntag | geschlossen |
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 | Sonstiges: |  |
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| Das Geklüngel beginnt diesmal im Norden Münchens zwischen Ober- und Unterföhring unweit des wohl schönsten Biergartens der Stadt, der St. Emmeramsmühle im italienischen Restaurant Alba. Die Vorschusslorbeeren sind reichlich umfangreich, bewertet doch der Gault Millau das Restaurant mit fünfzehn von zwanzig Kochmützen im mittleren Bereich der Skala. Die Preise und das Ambiente hingegen sind bodenständig geblieben und auch die Küche verzichtet auf Experimente. Das Amuse Gueule sucht man ebenso vergeblich wie die Einmal-Stoffhandtücher auf der Toilette. Dafür hat man das Gefühl, dass das Reich von Giuseppe Culoso ausschließlich Stammgästen gehobener Einkommensschichten vorbehalten bleibt. Wir reservieren trotzdem und dürfen als Erstbesucher im Korridor des Hauses neben der Garderobe Platz nehmen. Der Gastgeber hat bereits Weißbrot und Tomatensalat bereitgestellt, sieht sich jedoch außer Stande, ordentliches Mineralwasser zu liefern. Bereitwillig erklärt man uns die Speisekarte, die eine ganz eigene Vorstellung der Kombination von Deutschen und Italienischen Begriffen aufweist. Wir starten mit einer Erbsensuppe mit Garnelen, die auch bereits fünf Minuten später am Tisch ist. So schmeckt sie auch – eine Enttäuschung auf der ganzen Linie. Es folgt hausgemachte Penne mit Hirschragout. Geschmacklich gehoben, aber unserer Meinung nach kein Gourmetniveau. Dafür sind die Hirschstücke zu klein und die Penne zu hausgemacht. Die Maltagliati kommen hingegen allerbestens zu uns und sind das erste Gericht, bei dem wir die Meinung unserer Kritikerkonkurrenz teilen können. Die Nudeln haben eine perfekte Konsistenz. Es folgt eine überraschend große Portion Stubenküken auf gutem geschmacklichem Niveau. Die feinwürzige und süßliche Soße trägt hier den Hauptanteil zum guten Geschmacksbild. Hingegen die Rinderbacken hätte man mit ihrem betont feinen aber kräftigen Geschmack besser nicht zubereiten können. Ausklingen lassen wir den Abend mit dem besten Tiramisu der Stadt – eine Meisterleistung geschmacklicher Erfahrungen für das wir Giuseppe gerne umarmt hätten. Der zeigt sich aber nur kurz und serviert den besten Espresso der Stadt (wie uns der Gault Millau weiß machen möchte). Wir philosophieren noch über dies und das und warum Giuseppe keine Kreditkarten akzeptiert oder wie viel man den Testern vom Gault Millau wohl bezahlen musste für diese hohe Bewertung. Sicherlich, man kocht auf sehr gutem Rang, der teilweise durchaus Gourmetniveau hat. Und dann überlegen wir noch, wie oft wir wohl kommen müssen, um ein durchgängig hochwertiges Menü verspeisen zu dürfen. |
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