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Adresse:

Satt und Selig


Becks
Becks Gold
Corona
Erdinger
BerlinerWeiße
Lageplan Map24
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Lageplan Yellowmap
Carl-Schurz-Str. 47
13597 Berlin
Spandau
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Anfahrt:
Öffentlicher Personen Nahverkehr:U-Bhf. Altstadt Spandau

Daten:
Kategorie: Restaurant, Cafe, Bar
Info: Rechtzeitige Tischreservierungen sind erwünscht!
Info: Dieser Gastronomiebetrieb ist behindertengerecht ausgestattet!
Info: Dieser Gastronomiebetrieb hat behindertengerechte Toiletten!
Info: Es gibt Nicht-Raucher Bereiche (diese Information ist alt, daher ist nicht sicher ob hier rauchen möglich ist. Vermutlich aber nicht.)
Anzahl der Zigarettenautomaten: 1 Zigarettenautomat
Sitzplätze: 70
Sitzplätze im Freien: 80
Behindertengerechte Toiletten Behindertengerechter Betrieb Plaetze im Freien Reservierung empfohlen

Kontakt:
Info: Rechtzeitige Tischreservierungen sind erwünscht!
Telefon:+493036753877 Anrufen (VoIP)
E-Mail:Eine Nachricht schicken (Email)

Zahlungsmöglichkeiten:
Akzeptierte Karten:American ExpressVISAEC-CardEurocard Mastercard
Akzeptierte Tickets:Sodexho

Dieser Betrieb hat noch 2 Stunden und 52 Minuten offen!
Öffnungszeiten:

Montag9:00 bis 24:00 Uhr
Dienstag9:00 bis 24:00 Uhr
Mittwoch9:00 bis 24:00 Uhr
Donnerstag9:00 bis 24:00 Uhr
Freitag9:00 bis 24:00 Uhr
Samstag9:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag9:00 bis 24:00 Uhr
Öffnungszeiten Info:Warme Küche bis 23 Uhr, geöffnet bis open end.
Geöffnet an Weihnachten (24/25/26.Dez.)
Geöffnet an Feiertagen

Getränke:
Berliner Bürgerbräu Premium Pils 0,5 L vom Fass3.30 €
Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen 0,5 L3.50 €
Bernauer Schwarzbier 0,5 L3.50 €
Hofmark Weissbier hell 0,3 L vom Fass2.60 €
Beck's alkoholfrei2.40 €
Maisel's Kristall Weizen3.50 €
Hofmark Dunkle Weisse 0,5 L3.50 €
Berliner Bürgerbräu Heller Bock 0,5 L3.50 €
Café Crème1.90 €
Corona Extra3.50 €
Hofmark Weissbier hell 0,5 L vom Fass3.60 €
Erdinger Weissbier alkoholfrei3.50 €
Tasse Filterkaffee1.70 €
Pott Filterkaffee2.20 €
Tasse Kaffee entkoffeiniert1.70 €
Pott Kaffee entkoffeiniert2.20 €
Cappuccino2.40 €
Cappuccino Panna (Sahne)2.70 €
Glas Heiße Zitrone1.90 €
Milchkaffee2.70 €
Milchkaffee mit Getreidekaffee2.70 €
Milchkaffee entkoffeiniert2.70 €
Latte Macchiato3.00 €
Flavored Latte Macchiato Amaretto3.30 €
Flavored Latte Macchiato Haselnuss3.30 €
Flavored Latte Macchiato Tiramisu3.30 €
Flavored Latte Macchiato Vanille3.30 €
Espresso1.50 €
Doppelter Espresso2.80 €
Espresso Macchiato2.00 €
Espresso Spezial (2 cl Amaretto)3.30 €
Pharisäer (2 cl brauner Rum, Sahnehaube)3.50 €
Café Advokat (2 cl Eierlikör, Sahnehaube)3.50 €
Irish Coffee (2 cl Whisky, Sahnehaube)3.50 €
Große Tasse Schokolade2.50 €
Große Tasse Schokolade mit Sahne2.80 €
Große Tasse Weiße Schokolade2.50 €
Große Tasse Weiße Schokolade mit Sahne2.80 €
Russische Schokolade (2 cl brauner Rum, Sahnehaube)4.00 €
Glas Glühwein2.50 €
Glas Grog (2 cl brauner Rum)2.50 €
Glas Doppelter Grog (4 cl brauner Rum)4.00 €
Glas Heiße Milch2.00 €
Glas Heiße Milch mit Honig2.70 €
Glas SchlehenFeuer (4 cl)4.00 €
Beck's2.40 €
Beck's Gold2.40 €
Beck's Lemon2.40 €
Berliner Weisse (Himbeere)2.90 €
Berliner Weisse (Waldmeister)2.90 €
Berliner Bürgerbräu Premium Pils 0,3 L vom Fass2.30 €
Hauptmann von Köpenick 0,3 L vom Fass2.60 €
Hauptmann von Köpenick 0,5 L vom Fass3.60 €

Küche:
Öffnungszeit der Küche9 bis 23 Uhr
Es gibt extra Frühstück

Medien:
Musik zu hören:Hintergrundmusik

Sonstiges:
Das SATT UND SELIG befindet sich im ehemaligen Hotel zum Stern in der Carl-Schurz-Straße 47. Ursprünglich trug die Carl-Schurz-Straße den Namen Klosterstraße. 1754 erfolgte die Umbenennung in Potsdamer Straße. 1939 dann erhielt sie den heutigen Namen Carl-Schurz-Straße, zum Gedenken an den „48er Revolutionär“ Carl Schurz, der 1850 den Dichter Gottfried Kinkel aus dem Spandauer Zuchthaus befreite. Unter Präsident Abraham Lincoln (Regierungszeit 1861-1865) wurde Carl Schurz zum Botschafter der USA in Spanien ernannt.

Dieser Teil der Spandauer Altstadt bildet den ältesten Stadtkern, der schon im 12. Jahrhundert bebaut wurde, als die Askanier in die Mark kamen. Das Haus, in dem sich das SATT UND SELIG befindet, ist eines der ältesten Gebäude der Spandauer Altstadt, ein Barockhaus aus dem 18. Jahrhundert. Unter diesem historischen Haus befinden sich Kellergewölbe aus dem 14. Jahrhundert. Das Nachbargrundstück war früher mit dem Palais des Prinzen Heinrich bebaut. Dieses war der Wohnsitz des jeweiligen Stadtkommandanten.

Im Dezember 1726 gab es in der Klosterstraße Nr. 97 (der heutigen Carl-Schurz-Straße 47) erstmals einen Gasthof mit Ausspann für Pferde. Eigentümer war der Bäckermeister Joachim Lange. In der Nacht vom 24. zum 25.06.1740 wütete eine Feuerbrunst und zerstörte zehn Häuser in der Klosterstraße und in der Ritterstraße. Das heutige Fachwerkhaus wurde vermutlich erst nach diesem Brand errichtet.

Von 1868 bis 1874 war erneut ein Bäckermeister der Eigentümer, ein gewisser Herr A. Lange. 1880 erfolgte der Umbau zum Hotel. Ebenfalls zu dieser Zeit entstand eine Remise. Zur Jahrhundertwende wurde im Erdgeschoss eine Gaststätte eröffnet. Der Hoteleigner war Herr Felix Tietz, der Tanzmaitre Herr Wilhelm Tepper, der spätere Besitzer der Victoria-Säle. Zudem residierten hier das Privat-Tanzlehrer-Institut Richard Schulz und das Haar-Geschäft des Friseurs Richard Taniewski. Die Beleuchtung erfolgte mittels Gaslampen. Im Saal hing das Portrait des Kaisers, auf einem Gesims stand die Kaiserbüste „Willem Zwo“.

Tanzen wurde zu dieser Zeit noch als unmoralisch angesehen, daher waren keine Kinder bei solchen Veranstaltungen erlaubt. Trotzdem brachten die Musiker oftmals ihre Kinder mit und versteckten sie bei den häufig stattfindenden Polizeikontrollen unter den weiten Röcken der Mütter.

Der „Stern“ war das Stammlokal der Soldaten des Garde-Grenadier-Regiments Nr. 5 und des 5. Garde-Regiments zu Fuß. Häufig kam es hier zu Schlägereien zwischen den Soldaten. 1910 verkaufte die Forst-Deputation im Haus Nutz- und Brennhölzer vom Gut Gartenfeld bei Haselhorst.

1914 wurde die Hofeinfahrt beseitigt. 1922 kam es zur Umgestaltung des Erdgeschosses mit Korbbogenfenstern zum Restaurant nach Plänen von Adolf Steil durch den Baumeister Ernst Prätz. Bis dahin befand sich das Mansarddach im Urzustand, auf alten Fotos kann man die Fledermausfenster noch gut sehen. 1923 stand im Zeichen der Anbringung eines Sterns. 1928 wurde dann auch die Hofausfahrt beseitigt. 1933 praktizierte die Hellseherin (Chirologin Frau da Gama) im Haus. Ihr Spezialgebiet bildete die Schicksalsdeutung aus Handrunen, Schrift und Geburtsdatum. Sie warb mit der Aussage „Schicksalswege können Sie nicht treffen, bei genauer Kenntnis Ihres eigenen Lebensweges“ für ihre Dienste. Des Weiteren berief sie sich auf eine „Behördliche Beglaubigung“ und auf „Anerkennung aus allen Kreisen“.

1944 kam es zur starken Zerstörung durch Brandbomben. In der Folgezeit wurde der Wiederaufbau vorgenommen. Drei Großbrände folgten und erschütterten das Hotel zum Stern: 1954, 1969 und 1978. Beim letzten Brand war die Ursache eine brennende Zigarette im Papierkorb im Schankraum. Zu dieser Zeit gab es zwar noch den Hotelbetrieb, aber in den ehemaligen Restaurationsräumen befand sich mittlerweile bereits eine Pizzeria. Auch ein Fischrestaurant befand sich zeitweilig in diesen Räumlichkeiten. In den 80er Jahren wurde der Hotelbetrieb eingestellt. Nun wurde ein Schmuck- und Pelzgeschäft betrieben.

Im April 1986 begannen die Umbau- und Restaurierungsarbeiten. Hierbei kam es auch zur Schließung der abgeschrägten Ecke an der Ritterstraße, die der Architekt 1922 bei einem Umbau eingefügt hatte. Das Dach erhielt die für Spandau typische Biberschwanzdeckung. Die Hoteletagen wurden zu Wohnungen umgebaut. Das Fachwerk im Obergeschoss wurde vom Putz befreit. 1987 waren die Umbau- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Kosten: über 4,5 Millionen DM. Die Hälfte der Kosten wurde vom Land Berlin übernommen. In der ehemaligen Remise wurde künstlerisch gestalteter Schmuck von der Goldschmiede von Anne und Gerd Korn hergestellt. Die Gasag-Beratungsstelle mit angeschlossener Lehrküche und das Bettengeschäft Rutz eröffneten ihre Geschäfte.

1988 wurde der Architekturpreis in der Kategorie „Gelungene Sanierungsmaßnahmen“ vergeben. Das Haus erhielt die strengen Auflagen des Denkmalschutzes. Zuletzt befand sich ein Schnäppchenladen in diesen Räumen, bevor das SATT UND SELIG 2006 seine Pforten in diesem traditionsreichen Haus öffnete.

Erstes Bild vom Satt und Selig
Satt und Selig in 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 47

Zweites Bild vom Satt und Selig
Satt und Selig in 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 47

Drittes Bild vom Satt und Selig
Satt und Selig in 13597 Berlin, Carl-Schurz-Str. 47

Karte

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Weitere Schreibweisen: satt und seelig
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