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 | Adresse: |  |
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 | Anfahrt: |  |
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| Öffentlicher Personen Nahverkehr: | U-Bhf. Altstadt Spandau |
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 | Daten: |  |
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Kategorie: Restaurant, Cafe, Bar | | Info: Rechtzeitige Tischreservierungen sind erwünscht! | | Info: Dieser Gastronomiebetrieb ist behindertengerecht ausgestattet! | | Info: Dieser Gastronomiebetrieb hat behindertengerechte Toiletten! | | Info: Es gibt Nicht-Raucher Bereiche (diese Information ist alt, daher ist nicht sicher ob hier rauchen möglich ist. Vermutlich aber nicht.) | | Anzahl der Zigarettenautomaten: 1 Zigarettenautomat | | Sitzplätze: 70 | | Sitzplätze im Freien: 80 |
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 | Kontakt: |  |
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 | Zahlungsmöglichkeiten: |  |
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| Akzeptierte Karten: |     | | Akzeptierte Tickets: |  |
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 | Öffnungszeiten: |  | Dieser Betrieb hat noch 2 Stunden und 52 Minuten offen!
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| Montag | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Dienstag | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Mittwoch | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Donnerstag | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Freitag | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Samstag | 9:00 bis 24:00 Uhr | | Sonntag | 9:00 bis 24:00 Uhr |
| Öffnungszeiten Info: | Warme Küche bis 23 Uhr, geöffnet bis open end. | | | Geöffnet an Weihnachten (24/25/26.Dez.) | | | Geöffnet an Feiertagen |
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 | Getränke: |  |
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| Berliner Bürgerbräu Premium Pils 0,5 L vom Fass | 3.30 € |
| Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen 0,5 L | 3.50 € |
| Bernauer Schwarzbier 0,5 L | 3.50 € |
| Hofmark Weissbier hell 0,3 L vom Fass | 2.60 € |
| Beck's alkoholfrei | 2.40 € |
| Maisel's Kristall Weizen | 3.50 € |
| Hofmark Dunkle Weisse 0,5 L | 3.50 € |
| Berliner Bürgerbräu Heller Bock 0,5 L | 3.50 € |
| Café Crème | 1.90 € |
| Corona Extra | 3.50 € |
| Hofmark Weissbier hell 0,5 L vom Fass | 3.60 € |
| Erdinger Weissbier alkoholfrei | 3.50 € |
| Tasse Filterkaffee | 1.70 € |
| Pott Filterkaffee | 2.20 € |
| Tasse Kaffee entkoffeiniert | 1.70 € |
| Pott Kaffee entkoffeiniert | 2.20 € |
| Cappuccino | 2.40 € |
| Cappuccino Panna (Sahne) | 2.70 € |
| Glas Heiße Zitrone | 1.90 € |
| Milchkaffee | 2.70 € |
| Milchkaffee mit Getreidekaffee | 2.70 € |
| Milchkaffee entkoffeiniert | 2.70 € |
| Latte Macchiato | 3.00 € |
| Flavored Latte Macchiato Amaretto | 3.30 € |
| Flavored Latte Macchiato Haselnuss | 3.30 € |
| Flavored Latte Macchiato Tiramisu | 3.30 € |
| Flavored Latte Macchiato Vanille | 3.30 € |
| Espresso | 1.50 € |
| Doppelter Espresso | 2.80 € |
| Espresso Macchiato | 2.00 € |
| Espresso Spezial (2 cl Amaretto) | 3.30 € |
| Pharisäer (2 cl brauner Rum, Sahnehaube) | 3.50 € |
| Café Advokat (2 cl Eierlikör, Sahnehaube) | 3.50 € |
| Irish Coffee (2 cl Whisky, Sahnehaube) | 3.50 € |
| Große Tasse Schokolade | 2.50 € |
| Große Tasse Schokolade mit Sahne | 2.80 € |
| Große Tasse Weiße Schokolade | 2.50 € |
| Große Tasse Weiße Schokolade mit Sahne | 2.80 € |
| Russische Schokolade (2 cl brauner Rum, Sahnehaube) | 4.00 € |
| Glas Glühwein | 2.50 € |
| Glas Grog (2 cl brauner Rum) | 2.50 € |
| Glas Doppelter Grog (4 cl brauner Rum) | 4.00 € |
| Glas Heiße Milch | 2.00 € |
| Glas Heiße Milch mit Honig | 2.70 € |
| Glas SchlehenFeuer (4 cl) | 4.00 € |
| Beck's | 2.40 € |
| Beck's Gold | 2.40 € |
| Beck's Lemon | 2.40 € |
| Berliner Weisse (Himbeere) | 2.90 € |
| Berliner Weisse (Waldmeister) | 2.90 € |
| Berliner Bürgerbräu Premium Pils 0,3 L vom Fass | 2.30 € |
| Hauptmann von Köpenick 0,3 L vom Fass | 2.60 € |
| Hauptmann von Köpenick 0,5 L vom Fass | 3.60 € |
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 | Küche: |  |
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| Öffnungszeit der Küche | 9 bis 23 Uhr | | Es gibt extra Frühstück |
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 | Medien: |  |
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| Musik zu hören: | Hintergrundmusik |
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 | Sonstiges: |  |
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Das SATT UND SELIG befindet sich im ehemaligen Hotel zum Stern in der Carl-Schurz-Straße 47. Ursprünglich trug die Carl-Schurz-Straße den Namen Klosterstraße. 1754 erfolgte die Umbenennung in Potsdamer Straße. 1939 dann erhielt sie den heutigen Namen Carl-Schurz-Straße, zum Gedenken an den „48er Revolutionär“ Carl Schurz, der 1850 den Dichter Gottfried Kinkel aus dem Spandauer Zuchthaus befreite. Unter Präsident Abraham Lincoln (Regierungszeit 1861-1865) wurde Carl Schurz zum Botschafter der USA in Spanien ernannt.
Dieser Teil der Spandauer Altstadt bildet den ältesten Stadtkern, der schon im 12. Jahrhundert bebaut wurde, als die Askanier in die Mark kamen. Das Haus, in dem sich das SATT UND SELIG befindet, ist eines der ältesten Gebäude der Spandauer Altstadt, ein Barockhaus aus dem 18. Jahrhundert. Unter diesem historischen Haus befinden sich Kellergewölbe aus dem 14. Jahrhundert. Das Nachbargrundstück war früher mit dem Palais des Prinzen Heinrich bebaut. Dieses war der Wohnsitz des jeweiligen Stadtkommandanten.
Im Dezember 1726 gab es in der Klosterstraße Nr. 97 (der heutigen Carl-Schurz-Straße 47) erstmals einen Gasthof mit Ausspann für Pferde. Eigentümer war der Bäckermeister Joachim Lange. In der Nacht vom 24. zum 25.06.1740 wütete eine Feuerbrunst und zerstörte zehn Häuser in der Klosterstraße und in der Ritterstraße. Das heutige Fachwerkhaus wurde vermutlich erst nach diesem Brand errichtet.
Von 1868 bis 1874 war erneut ein Bäckermeister der Eigentümer, ein gewisser Herr A. Lange. 1880 erfolgte der Umbau zum Hotel. Ebenfalls zu dieser Zeit entstand eine Remise. Zur Jahrhundertwende wurde im Erdgeschoss eine Gaststätte eröffnet. Der Hoteleigner war Herr Felix Tietz, der Tanzmaitre Herr Wilhelm Tepper, der spätere Besitzer der Victoria-Säle. Zudem residierten hier das Privat-Tanzlehrer-Institut Richard Schulz und das Haar-Geschäft des Friseurs Richard Taniewski. Die Beleuchtung erfolgte mittels Gaslampen. Im Saal hing das Portrait des Kaisers, auf einem Gesims stand die Kaiserbüste „Willem Zwo“.
Tanzen wurde zu dieser Zeit noch als unmoralisch angesehen, daher waren keine Kinder bei solchen Veranstaltungen erlaubt. Trotzdem brachten die Musiker oftmals ihre Kinder mit und versteckten sie bei den häufig stattfindenden Polizeikontrollen unter den weiten Röcken der Mütter.
Der „Stern“ war das Stammlokal der Soldaten des Garde-Grenadier-Regiments Nr. 5 und des 5. Garde-Regiments zu Fuß. Häufig kam es hier zu Schlägereien zwischen den Soldaten. 1910 verkaufte die Forst-Deputation im Haus Nutz- und Brennhölzer vom Gut Gartenfeld bei Haselhorst.
1914 wurde die Hofeinfahrt beseitigt. 1922 kam es zur Umgestaltung des Erdgeschosses mit Korbbogenfenstern zum Restaurant nach Plänen von Adolf Steil durch den Baumeister Ernst Prätz. Bis dahin befand sich das Mansarddach im Urzustand, auf alten Fotos kann man die Fledermausfenster noch gut sehen. 1923 stand im Zeichen der Anbringung eines Sterns. 1928 wurde dann auch die Hofausfahrt beseitigt. 1933 praktizierte die Hellseherin (Chirologin Frau da Gama) im Haus. Ihr Spezialgebiet bildete die Schicksalsdeutung aus Handrunen, Schrift und Geburtsdatum. Sie warb mit der Aussage „Schicksalswege können Sie nicht treffen, bei genauer Kenntnis Ihres eigenen Lebensweges“ für ihre Dienste. Des Weiteren berief sie sich auf eine „Behördliche Beglaubigung“ und auf „Anerkennung aus allen Kreisen“.
1944 kam es zur starken Zerstörung durch Brandbomben. In der Folgezeit wurde der Wiederaufbau vorgenommen. Drei Großbrände folgten und erschütterten das Hotel zum Stern: 1954, 1969 und 1978. Beim letzten Brand war die Ursache eine brennende Zigarette im Papierkorb im Schankraum. Zu dieser Zeit gab es zwar noch den Hotelbetrieb, aber in den ehemaligen Restaurationsräumen befand sich mittlerweile bereits eine Pizzeria. Auch ein Fischrestaurant befand sich zeitweilig in diesen Räumlichkeiten. In den 80er Jahren wurde der Hotelbetrieb eingestellt. Nun wurde ein Schmuck- und Pelzgeschäft betrieben.
Im April 1986 begannen die Umbau- und Restaurierungsarbeiten. Hierbei kam es auch zur Schließung der abgeschrägten Ecke an der Ritterstraße, die der Architekt 1922 bei einem Umbau eingefügt hatte. Das Dach erhielt die für Spandau typische Biberschwanzdeckung. Die Hoteletagen wurden zu Wohnungen umgebaut. Das Fachwerk im Obergeschoss wurde vom Putz befreit. 1987 waren die Umbau- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Kosten: über 4,5 Millionen DM. Die Hälfte der Kosten wurde vom Land Berlin übernommen. In der ehemaligen Remise wurde künstlerisch gestalteter Schmuck von der Goldschmiede von Anne und Gerd Korn hergestellt. Die Gasag-Beratungsstelle mit angeschlossener Lehrküche und das Bettengeschäft Rutz eröffneten ihre Geschäfte.
1988 wurde der Architekturpreis in der Kategorie „Gelungene Sanierungsmaßnahmen“ vergeben. Das Haus erhielt die strengen Auflagen des Denkmalschutzes. Zuletzt befand sich ein Schnäppchenladen in diesen Räumen, bevor das SATT UND SELIG 2006 seine Pforten in diesem traditionsreichen Haus öffnete.
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 | Erstes Bild vom Satt und Selig |  |
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 | Zweites Bild vom Satt und Selig |  |
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 | Drittes Bild vom Satt und Selig |  |
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